woom Bikes

woom baut superleichte & leistbare Räder für Kinder im Alter von eineinhalb bis vierzehn Jahren.

Braucht euer Kind ein Original oder ein OFF?

Ab einem Alter von rund sechs Jahren hat euer Kind die Wahl zwischen den woom Originals und den woom OFFs. Welches Fahrrad ist für euer Kind das richtige? Wir haben eine kleine Entscheidungshilfe für euch:

Euer Nachwuchs fühlt sich richtig wohl im Sattel und ist kaum zu bremsen? Ihr schwingt euch selbst gerne auf‘s Mountainbike, seid gerne offroad unterwegs und wollt nichts lieber, als eure Leidenschaft für das Mountainbiken mit eurem Kind teilen? Dann ist die Entscheidung natürlich einfach.                      

Wenn ihr euch aber noch unsicher seid, ob euer Kind ein Original oder ein OFF braucht, solltet ihr euch zunächst über den Einsatzzweck Gedanken machen. Beantwortet dazu einfach die folgenden Fragen:

  • Wo fährt euer Kind?
  • Wie lange sind die Strecken?
  • Wie ist der Untergrund?
  • Wie viel Geld möchtet ihr ausgeben?
  • Fahrt ihr selbst Mountainbike?

Das woom Original ist ein Alleskönner-Fahrrad und super geeignet als alltägliches Fortbewegungsmittel, etwa für den Schulweg, zum Freunde besuchen oder für erste Entdeckungstouren im Grünen.

  • Die fehlerverzeihende Lenkgeometrie ermöglicht eurem Kind eine gute Balance und Kontrolle über das Bike.
  • Die leichten Reifen lassen das Fahrrad richtig komfortabel rollen und decken ein sehr breites Einsatzspektrum ab: Sie bieten eurem Kind sehr guten Halt auf asphaltierten Straßen, Waldboden oder Schotterwegen. Auch bei Nässe und in Kurven haften die Reifen gut am Boden.
  • Platter Reifen? Dann muss das Rad raus. Die Laufräder sind mit Schnellspannern befestigt und lassen sich ganz einfach aus- und einbauen. Achtet gut darauf, dass ihr die Räder korrekt, also nicht schräg, montiert.
  • Die Höhe des Sattels könnt ihr einfach und mit wenig Handkraft über den langen Schnellspannhebel verstellen.
  • Die V-Bremsen sind bestens geeignet für alltägliche Fahrten in der Stadt, im Park oder Wald. Sie haben ein geringes Gewicht, sind einfach zu warten und preiswert.
  • Kinder wachsen schnell, keine Frage! Mit dem Vario-Vorbau könnt ihr das Rad in der Länge und Höhe flexibel einstellen und somit das Wachstum eures Kindes bis zu einem gewissen Punkt ausgleichen.

Praktische Schutzbleche und Gepäckträger könnt ihr einfach nachrüsten.

woom red, sunny yellow, woom green, sky blue, purple haze – in diesen tollen Farben sind die Originals zu haben.


Plant ihr hingegen sportliche Fahrten ins Gelände, längere Radausflüge oder Bikepark-Besuche? Dann solltet ihr auf jeden Fall zum robusteren woom OFF greifen:

  • Der Rahmengeometrie erlaubt eurem Kind eine sportliche Sitzposition und ein dynamisches Fahrverhalten. Der Rahmen ist „Suspension corrected“, das heißt auf die Verwendung einer Federgabel ausgelegt,
  • Die Carbon-Gabel ist ultraleicht und beweist eine hohe Verwindungssteifigkeit, was sie extrem stabil macht.
  • Die Laufräder sind mit Steckachsen befestigt. Steckachsen sind sehr widerstandsfähig und sorgen dafür, dass das Laufrad richtig steif im Rahmen sitzt – perfekt für schroffe Abfahrten im Gelände. Außerdem besteht keine Gefahr, dass ihr die Laufräder aus Versehen schräg montiert. 
  • Die breiten MTB-Reifen ermöglichen ein komfortables und entspanntes Fahrvergnügen, auch auf größeren Touren. Denn die voluminösen Reifen sind nicht nur sehr rollfreudig, sondern können auch mit weniger Luft gefahren werden. Dadurch werden Vibrationen und Schläge auf holprigem Untergrund sehr gut gedämpft – das schont die Kräfte eures Kindes. 
  • Das grobstollige Reifenprofil haftet richtig gut auf dem jeweiligen Untergrund (Grip) und vermittelt eurem Kind ein sicheres Fahrgefühl.
  • Das Narrow-Wide Kettenblatt sorgt für einen perfekten Halt der Kette und verhindert ein Abspringen, auch wenn die Wege mal ruppiger sind.
  • Die hydraulischen Scheibenbremsen sind besonders leistungsstark und erleichtern eurem Kind die Arbeit im schwierigeren Gelände. Nur ein bis zwei Finger reichen, um die optimale Bremswirkung zu erzielen, somit hat euer Kind den Lenker stets gut im Griff. Auch bei Nässe und Matsch erzielen sie eine gute Bremsleistung, also ideal für den offroad-Einsatz. Scheibenbremsen sind jedoch etwas schwerer und sollten regelmäßig vom Fachmann gewartet werden, um maximale Sicherheit zu garantieren. Natürlich haben diese qualitativ hochwertigen Scheibenbremsen auch ihren Preis.

Die acht Gänge des Originals und die neun Gänge des OFFs bieten – passend zum breiten Einsatzbereich – eine breite Übersetzung. Das macht das in-die-Pedale-treten leichter und deckt die vielen Anforderungen, die ein Kind braucht, ideal ab.


Unser Fazit

 

  • Das Original ist ein vielseitiger Begleiter für euer Kind auf unterschiedlichen Terrains. Es garantiert einen einfachen Einstieg ins Radvergnügen und die variablen Einstellmöglichkeiten sorgen für viele Jahre Fahrspaß.
  • Das OFF ist schon mehr Spezialist und das richtige Gefährt, um mit eurem Kind eure Offroad-Leidenschaft richtig auszuleben. Die robusten und geländetauglichen Komponenten sind auf das Fahren auf grobem Untergrund ausgelegt. Natürlich kann euer Kind das Mountainbike auch ideal im urbanen Raum nutzen.

Ihr möchtet mit eurem Kind im Gelände fahren? Auf Waldwegen, Trails, über Stock und Stein? Die Entscheidung steht also fest – euer Kind braucht ein Mountainbike.

Nun steht ihr vor der Wahl: Starr- oder Federgabel? Und ihr fragt euch wahrscheinlich, ob ein ungefedertes Rad fürs Gelände überhaupt geeignet ist? Um euch die Entscheidung zu erleichtern, haben wir uns die wichtigsten Unterschiede sowie die Vor- und Nachteile von Mountainbikes mit und ohne Federgabeln genauer angeschaut.

 

Was ist der Unterschied zwischen einer Starr- und Federgabel?

Grundsätzlich ist die Gabel ein bewegliches Bauteil, dass das Vorderrad mit dem Rahmen verbindet. Die Gabel kann aus verschiedenen Materialien bestehen, wie Stahl, Aluminium oder – wie bei unseren woom OFF Bikes – Carbon.

Ein gefedertes Fahrwerk ist mit Federn und Stoßdämpfern ausgerüstet, wodurch Unebenheiten und Schläge absorbiert werden. Entweder ist eine robustere und in der Regel schwere Stahlfedergabel verbaut oder – wie bei unserem woom OFF AIR – eine leichte Luftfedergabel. Als Federmedium dient Luft, die bei Schlägen komprimiert wird. Ein Vorteil von Luftfedergabeln ist, dass die Federung individuell an euren Nachwuchs, seinen Fahrstil und das bevorzugte Gelände angepasst werden kann, indem der Innendruck verändert wird. Damit etwa durch das reine Gewicht eures Kindes nichts vom Federweg verloren geht, wird einfach der Luftdruck erhöht.

Im Unterschied zur Federgabel kommt eine Starrgabel komplett ohne federnde Elemente aus. Was das nun bedeutet, erfahrt ihr hier!

Vor- und Nachteile von Starrgabeln?

 + In Sachen Gewicht ist eine starre Gabel unschlagbar! Unser woom OFF haben wir zum Beispiel mit einer superleichten Carbon-Gabel ausgestattet, wodurch das Bike um 1,3 kg weniger wiegt. Das macht sich bergauf bemerkbar und hilft eurem Nachwuchs, sein Bike bestens unter Kontrolle zu halten.

  Das Gewicht geht auf Kosten der Dämpfung, die bei einer Starrgabel sehr eingeschränkt ist und daher mehr Können vom Biker erfordert. Jedoch könnt ihr hier – gerade bei euren Kleinsten – Abhilfe schaffen: Die großvolumigen Reifen des woom OFF können mit geringem Luftdruck gefahren werden, was in der Regel für eine ausreichende Dämpfung und Komfort sorgt. Gerade bei 20-Zoll-Bikes sind Kinder meist noch zu leicht für Federgabeln, weil sie nicht auf die geringe Belastung ansprechen und der breite Reifen die kleinen Schläge direkt schluckt und dämpft.

+   Euer Kind ist stärker gefordert, die Grundlagen des Mountainbikens zu lernen und die richtige Fahrtechnik anzuwenden. Denn ein ungefedertes Fahrrad verzeiht weniger Fehler, weil es keine Federung gibt, die die Arbeit für euer Kind übernimmt.

+   Bikes mit Starrgabeln punkten in Sachen Preis: Sie sind sowohl in der Anschaffung als auch in der Pflege günstiger, denn Starrgabeln sind völlig wartungsfrei.


Vor- und Nachteile von Federgabeln?

+   Ein gefedertes Fahrwerk sorgt für mehr Komfort und Stabilität im Gelände, weil es Bodenunebenheiten entschärft und einen Großteil der Stöße absorbiert. Dadurch kann euer Kind das Bike besser auf der Spur halten.

+   Zusätzlich dämpft eine Federgabel die konstanten Vibrationen. Das schont den Körper und euer Kind ermüdet nicht so schnell. Ihr könnt also längere Touren gemeinsam schaffen.

+   Das Vorderrad hält ständig Kontakt zum Untergrund, ob bei schnellen und ruppigen Bergabfahrten, in Kurven oder bergauf auf losem Boden. Das macht auch das Bremsen effektiver und vermittelt deutlich mehr Fahrsicherheit.

  Ein gefedertes Fahrrad ist schwerer: Die Federelemente und der Rahmen mit Gelenken bringen zusätzliches Gewicht auf die Waage. Diese Kilos muss euer Kind bergauf mitschleppen und bergab über Hindernisse anheben. Bei den leichtgewichtigen Kids machen ein bis zwei Kilo mehr oder weniger richtig viel aus.

Beachtet: Je preiswerter das Modell desto schwerer ist meist die Federgabel. Das höhere Gewicht wird bergauf schnell zur Qual für euer Kind.

  Eine gute Federgabel hat ihren Preis: Sie ist leichter, reagiert sensibler und hat verschiedene Einstellmöglichkeiten. Unser woom OFF AIR hat etwa eine „Lock-out“ Funktion, mit der euer Kind die Federgabel sperren kann, damit sie beim Bergauf-Fahren nicht wippt und unnötig Energie raubt. Das hilft eurem Nachwuchs auch, besser die Kontrolle zu behalten.

  Eine Federgabel ist wartungsintensiver. Je nach Nutzung und Belastung müssen einzelne Teile getauscht, das Öl gewechselt und ein Luftkammer-Service gemacht werden. Eine professionelle Wartung ist in regelmäßigen Abständen erforderlich und sollte von kundigen Händen gemacht werden. Aber ein gutes Rad hält man schließlich gerne in Schuss.


Fazit

Bei eurer Entscheidung stehen also folgende Faktoren im Vordergrund: Gewicht, Komfort und Einsatzbereich. In puncto Preis raten wir euch: Wählt lieber ein gut ausgestattetes Mountainbike mit Starrgabel als ein günstiges Fahrrad mit Federgabel.

Gerade in jungen Jahren und auf den ersten lockeren Entdeckungstouren braucht euer Kind definitiv noch keine Federgabel. Mit der richtigen Fahrtechnik kann euer Nachwuchs auch ruppigere Abfahrten oder Pump Track-Runden problemlos meistern. Für anspruchsvolle Biketouren und verblockte Trails, ist – ganz klar – ein gefedertes Bike der richtige Gefährte für euer Kind.


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